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Die unglaublichen
Abenteuer
des Baxter vom Köllerhof
(ein Fortsetzungsroman)
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Falko
war zu Besuch. Ich habe ihm alle Details aus meinem Leben erzählt. |
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Er
fand es nicht so spannend. |
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Seit
Wochen steht dieser Einkaufskorb neben meinem Lieblingsplatz. Der Griff
ist mit einem Hanfseil umwickelt. Schmeckt eklig. Sie versuchen immer
wieder, mir den Henkel ins Maul zu geben. Zwecklos, ich weiß gar nicht,
was das soll. Irgendwas wollen die mir beibringen. Aber was? |
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Nach
dem 1.000sten Versuch, mich mit diesem Korb zu füttern, probierte mein
Mensch selbst mal. Schien ihr gefallen zu haben. Sie kroch auf allen
Vieren um mich herum. Was wollte Sie mir damit sagen???
Es sah ziemlich blöd aus. Ein Hund
benimmt sich so nicht. Und ein Mensch schon gar nicht!
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Sie tat mir sehr leid. Ich musste
sie zum Trost einfach ´mal küssen. So ein Landseer- sabberküsschen
richtet auf und macht den Verstand klar. Wirklich. Sie brach nämlich die
unwürdige Show daraufhin ab, richtete sich auf und stellte den blöden
Korb gottseidank wieder in die Ecke. Ich möchte bitte nie im Leben
mit so einem Ding - sagen wir mal zum Beispiel - über den Wochenmarkt
laufen müssen. Das ist doch peinlich, oder?
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Bruder
Bootsmann kam zu Besuch. "Long Time No See" - in Wittingen
zuletzt. Ich merkte gleich: Der Junge hat ´was drauf. Das ganze
Hundeschulalphabet aus dem Kopf rauf und wieder runter. Und ein paar
Zusatztricks... Mein lieber Schwan. Es versprach ein interessantes
Wochenende zu werden. |
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Erst mal raus in den Garten. Da
haben wir uns begrüßt wie richtige Jungs: Schwitzkasten... |
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...´was auf die
Glocke... |
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...ins
Ohr, am besten ins Ohr! |
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"Hör
mal," sag ich, als die erste Freude ausgetobt war "hol mal mein
Zottel-Seil, dann zerren wir ein bißchen." |
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Hat
er sofort gefunden. |
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Wir
also gezerrt, bis nix mehr ging. |
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Irgendwann
war dann bei uns beiden die Luft raus und selbst die Sonne schickte sich
an, unterzugehen. Bootsmann schnell noch in den Gartenteich, so dass die
schuppigen Gesellen kurz vor´m Schwimmblaseninfarkt waren. Dann gingen wir
ins Haus und vermischten auf die Schnelle 3 Liter Wasser mit 2 Liter
Landseer-Sabber. |
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Die
Küche sah aus... na ja, als hätte ich zwei Mal gesoffen. Aber wir sind
dann zum gemütlichen Teil übergegangen. |
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Als
erstes hat Bootsmann mir den von der Katze und dem Rottweiler erzählt: |
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Mann,
kennt der Zoten! Wir haben Tränen gelacht. |
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Ich
habe dann den von der heißen Pudelkönigin und den beiden besoffenen
Zecken vom Leder gerissen... |
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Wir
haben gegrölt vor Vergnügen. Bootsmann war total begeistert.
So ging das den ganzen Abend.
Schön, einen Bruder zu haben mit dem man sich so ausgezeichnet versteht.
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Noch
am nächsten Tag musste Bootsmann lachen. War ja auch eine saukomische
Nacht.
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Bis bald, mein lieber Bruder. Wir
sehen uns in Wittingen oder irgendwann beim Welpentreff. Und dann machen
wir wieder richtig einen drauf. |
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Zwischendurch
waren wir in Dänemark. 6 Kinder, 4 Erwachsene - und ich mittendrin, alle
in einem Haus. Die hatten Angst, dass ich in den Pool springe. So ein
Quatsch!
Die wussten nämlich noch
nicht.... |
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Ich
bin elend wasserscheu!!!
Mir egal, was man Landseern
so nachsagt. Kann sein, dass Wasserrettung die große Leidenschaft von ein
paar durchgeknallten Verwandten ist. Ich halte mich da raus. |
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Bitte,
alles,
was irgendwie mit nassen Füssen zu tun hat:
MACHT ES OHNE MICH.
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Rechts
im Bild mein Kumpel Carlos vom Deistertal. Wir haben gemeinsam für die
Begleithund-Prüfung trainiert und natürlich gemeinsam bestanden.
Spätestens in Wittingen sehen wir uns wieder. |
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Der
Gegenbesuch bei Bruder Bootsmann: Im November sahen wir uns endlich bei
ihm zuhause in Fockbek bei Rendsburg. Mann, hatten wir uns viel zu
erzählen. |
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Die
halbe Nacht haben wir uns wieder mal wunderbar verstanden. |
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Keiner
kam zu kurz, wir haben geknufft und gebellt, gelacht und gefressen.
Ich wusste nicht, dass ich
so kitzelig sein kann.
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Nach
wie vor ist Bootsmann der beste Kumpel. |
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Am
Ende waren wir aber doch ziemlich fertig. |
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